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Ende 12 Jh. |
er |
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1237 |
erste urkundliche Erwähnung
Cöllns |
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1244 |
erste urkundliche Erwähnung
Berlins |
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1307 |
Bildung einer Union von Berlin
und Cölln |
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1415 |
Die Mark und das Kurfürstentum
Brandenburg |
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1443 |
Beginn des Baus eines Schlosses
in Cölln |
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1470 |
die brandenburgischen Kurfürsten
aus dem Haus Hohenzollern beziehen das Cöllner Schloss |
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1647 |
zwischen Schloss und Tiergarten
wird eine Allee |
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1685 |
Zuwanderung der Hugenotten |
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1709 |
Vereinigung der fünf Städte
Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt
zur Haupt- und Residenzstadt Berlin nach Verfügung von König
Friedrich I. |
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1740 |
Unter Friedrich II., dem Großen,
entwickelt sich Berlin ab 1740 zu einem Zentrum der Aufklärung in
Deutschland. Die in dieser Zeit entstandenen Repräsentationsbauten
prägen noch heute das Stadtbild: Zeughaus (vollendet 1706), Staatsoper
Unter den Linden, Alte Bibliothek, Prinz-Heinrich-Palais ( heute Humboldt-Universität)
und Sankt-Hedwigs-Kathedrale. |
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1809 |
Die preußische Städteordnung
tritt in Kraft: Erstmals wird eine Stadtverordnetenversammlung gewählt
und der von den Stadtverordneten vorgeschlagene Oberbürgermeister
vom König ernannt. |
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1810 |
In der ersten Hälfte des
19. Jahrhunderts bestimmen Ereignisse, wie die Gründung der Berliner
Universität (1810), die Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Berlin
nach Potsdam (1838) und die Revolution von 1848 das Schicksal der Stadt. |
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1871 |
Berlin wird Hauptstadt des am
18. Januar gegründeten Deutschen Reiches. Dieser Gewinn an Bedeutung,
Industrialisierung und der Aufschwung der Gründerjahre führen
zur Ansiedlung von Unternehmen wie Borsig, Siemens und AEG. |
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1877 |
Die Einwohnerzahl überschreitet
die Millionengrenze |
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1910 |
Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
zur Förderung der Wissenschaften (heute Max-Planck-Gesellschaft)
wird gegründet. Neben der Wirtschaft blühen Kultur, Wissenschaft
und Forschung und gewinnen Profil durch Namen wie Max Liebermann und Walter
Leistikow (Berliner Sezession), Max Reinhardt, Rudolf Virchow, Adolf von
Harnack, Max Planck, Theodor Mommsen. |
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1911/12 |
Berlin mit Charlottenburg, Schöneberg,
Wilmersdorf, Lichtenberg, Spandau sowie die Kreise |
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1920 |
Durch das preußische Gesetz
zur Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin werden nach Berlin 7 Städte,
59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke eingemeindet und das Stadtgebiet in
20 Bezirke eingeteilt. Die Zahl der Einwohner beträgt 3,8 Millionen.
Die Grenzen haben sich bis heute nur geringfügig geändert. Berlin
wurde zur größten Industriestadt des Kontinents und hatte sich
in den Zwanziger Jahren zur legendären Kulturmetropole entwickelt.
In der Stadt lebten und arbeiteten Künstler wie Otto Dix und Lionel
Feininger, Albert Einstein und Fritz Haber erhielten Nobelpreise, Bertold
Brecht und Arnold Zweig verfassten hier Werke. 149 Tageszeitungen erschienen
und 1923 erlebte der Rundfunk seine deutsche, 1931 das Fernsehen seine
Weltpremiere in Berlin. |
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1933 |
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten
am 30. Januar 1933 setzte die Verfolgung politisch Andersdenkender ein.
Die Entrechtung und Ausgrenzung der 170.000 Berliner Juden steigerte sich
von Jahr zu Jahr. Im Oktober 1941 begannen die Deportationen in die Vernichtungslager,
in denen über 60.000 jüdische Berliner ermordet wurden. |
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1934 |
Die gewählten Organe der
Berliner Stadtverwaltung werden aufgelöst und abgeschafft. |
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1939 |
Mit dem Überfall auf Polen
beginnt das nationalsizialistische Deutschland den Zweiten Weltkrieg. |
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1944 |
Londoner Protokoll: Die Alliierten
beschließen die Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen, die
Einteilung Berlins in ein besonderes Gebiet (Sektoren). |
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1945 |
Die Berliner Garnison kapituliert
am 2. Mai, sechs Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.
Weite Teile der Stadt liegen in Trümmern, 600.000 Wohnungen sind
völlig zerstört. Von 4,3 Millionen Einwohnern vor dem Krieg
leben noch 2,8 Millionen in der Stadt. Mitte Mai nimmt der von der sowjetischen
Kommandantur eingesetzte Magistrat die Arbeit auf. Mit der ersten Sitzung
der Alliierten Kommandantur für Berlin beginnt die Vier-Mächte-Verwaltung. |
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1948/49 |
Der Blockade der Westsektoren
vom Juni 1948 bis Mai 1949 durch die Sowjetunion begegnen die westlichen
Alliierten in einem beispiellosen Unternehmen mit der Luftbrücke.
Aus den westlichen Siegermächten sind Schutzmächte und Freunde
geworden.Die administrative Teilung der Stadt schreitet auf Bettreiben
der SED und der Sowjetunion voran. Die unterschiedlichen Währungen
und die Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 vertiefen die
Teilung. |
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1950 |
Die Verfassung von Berlin tritt
in Kraft, deren tatsächlicher Geltungsbereich durch die Spaltung
auf die drei Westsektoren (Land Berlin) beschränkt ist. |
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1953 |
In den fünfziger Jahren
verlassen zahlreiche Menschen aus politischen Gründen Ost-Berlin
und die DDR, vor allem unter dem Eindruck der Niederschlagung des Volksaufstandes
am 17.Juni 1953 und der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft. |
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1957 |
Im wieder aufgebauten Hansaviertel
findet die Internationale Bauausstellung statt. |
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1958 |
Chruschtschow-Ultimatum: Die
Sowjetunion fordert die drei Westalliierten zum Verlassen Berlins auf
und verlangt die Umwandlung West-Berlins in eine entmilitarisierte
frei Stadt. |
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1961 |
Im Juli verkündet deramerikanische
Präsident John F. Kennedy die lebenswichtigen Interessen der westlichen
Schutzmächte in Berlin und garantiert die Freiheit West-Berlins.
Knapp drei Wochen später, am 13. August, riegelt die Mauer beide
Teile der Stadt voneinander ab. |
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1962 |
Bis Ende der siebziger Jahre
werden große Stadtrandsiedlungen (Gropiusstadt, Märkisches
Viertel, Falkenhagener Feld) errichtet. |
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1963 |
Präsident Kennedy besucht
am 26.Juni die Stadt und versichert den Berlinern mit den Worten Ich
bin ein Berliner die Solidarität der freien Welt. In den sechziger
Jahren wird Ost-Berlin zur Hauptstadt der DDR ausgebaut. Große Neubauviertel
und repräsentative Bauten wie der Fernsehturm sollen die Überlegenheit
des Sozialismus darstellen. |
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1971 |
Das Vier-Mächte-Abkommen
(unterzeichnet am 3.September) und Folgeverträge, wie über den
Transitverkehr und den Reise- und Besucherverkehr, sichern die Existenz
West-Berlins auch vertraglich und beenden weitgehend die häufigen
Schikanen der DDR im Berlin-Verkehr. |
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1976 |
Das Ost-Berliner Neubauviertel
Mahrzahn wird ein eigener Stadtbezirk |
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1987 |
Beide Teile feiern (getrennt)
die erstmalige urkundliche Erwähnung Cöllns vor 750 Jahren. |
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1989 |
In der Nacht vom 9. zum 10. November
öffnet die DDR die Grenzübergänge. |
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1990 |
Am 18.März finden die ersten
und einzigen freien Wahlen zur Volkskammer der DDR statt. Ihnen folgen
im Mai die ersten freien Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung Ost-Berlins
seit 1946. |
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1991 |
Am 11. Januar wählt das
Abgeordnetenhaus den ersten Gesamtberliner Senat. In Bonn beschließt
der Bundestag, den Sitz von Regierung und Parlament in die Hauptstadt
Berlin zu verlegen (20.Juni). |
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1994 |
Am 8. September werden in Berlin
die letzten Truppen der westlichen Schutzmächte feierlich verabschiedet. |
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1999 |
Am 19. April findet die erste
Sitzung des Deutschen Bundestages im neu gestalteten Reichstagsgebäude
statt. Die Bauten für Parlament und Regierung gehen ihrer Vollendung
entgegen. Der Umzug der Behörden findet statt. |
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